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Einschulungsfeier
für Laureen,Manon,Hannes B.,
Hannes H., Lucas, Noel
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Mein
1. Schultag....
...
hieß es in diesem Jahr gleich für sieben Kinder
an der Janusz- Korczak- Schule. So etwas hatte es in der Schulgeschichte
noch nicht gegeben. Entsprechend groß war die Gesellschaft,
die sich am 13. September im Rhythmikraum unserer Schule versammelte.
Unsere neuen Schulkinder wurden von ihren Eltern und Geschwistern
an diesem wichtigen Tag in ihre Schule begleitet. Jeder hatte
eine große Schultüte dabei, die die Mütter
schon vor den Sommerferien an einem gemeinsamen Abend im Kindergarten
sehr kreativ und individuell gestaltet hatten. Im Rhythmikraum
wurden sie schon erwartet von ihren Lehrerinnen und den schon
erfahrenen Schülern der Unterstufe.
Eng
war's mal wieder, aber wir träumen ja schon von mehr
Raum für unsere Schüler.
Mit
einem Lied wurden groß und klein in der Schule willkommen
geheißen. Herr Mannes begrüßte die neuen
Schüler und ihre Familien und überraschte die Unterstufe
mit einem Riesenpaket. Da brauchten wir die Hilfe der Geschwister,
um es auszupacken. Wir fanden einen großen, bunten Schmetterling,
der seitdem unser Klassenzimmer ziert. Er ist nicht nur wunderschön
anzusehen, sondern bietet auch jede Menge Tast- und Höreindrücke,
wenn man sich näher mit ihm beschäftigt. Man kann
ihn sogar anziehen und selbst zum Schmetterling werden. Klar,
dass uns da so manche Spielidee einfällt. An dieser Stelle
wollen wir uns bei Herrn Mannes noch einmal ganz herzlich
für dieses tolle Geschenk bedanken.
Dann
kam der spannendste Teil unserer kleinen Feier. Zu einem Lied
mit individuell gedichteten Strophen tanzte jedes einzelne
Kind durch das „Tor der Sinne“, um vom Kindergarten hinüber
in die Schule zu gelangen. Klar, in der Schule und überhaupt
im Leben ist es wichtig, alle Sinne beieinander zu haben,
wach zu sein und beständig die Sinne zu schärfen
und zu trainieren. Zum Lied tanzte nun also jedes Kind durch
dieses Tor und durfte im Tor stehend zeigen, was es mir seinen
Sinnen schon alles kann. Christian horchte auf die Kastanien,
die in ein Tamburin purzelten, Hannes B. drückte auf
den Schalter der Seifenblasenmaschine und konnte mit uns allen
mindestens tausend Seifenblasen bewundern. Manon spürte
Vibrationen, Hannes H. hörte mit Hilfe einer Taste sein
Lieblingslied aus dem Kindergarten und Lucas betastete ein
weiches Fell. Noel roch den feinen Duft eines Räucherstäbchens,
den er schon von einem chinesischen Lied her kannte, und Laureen
lauschte auf die Klänge einer Klangschale, die die Gruppe
zum Abschied aus dem Kindergarten geschenkt bekommen hatte.
Auf der anderen Seite des Tors wurde jedes Kind von den anderen
Unterstufenschülern mit einer Sonnenblume willkommen
geheißen.
„Lustig
soll es bei uns klingen...“, das gilt auch für die Schule
und mit diesem Lied endete unsere Einschulungsfeier. Die Kinder,
Eltern, Geschwister und Lehrerinnen gingen noch in die neuen
Klassenzimmer, in der Kirchstraße die einen, in der
Goethestraße, die anderen. Dass dies kein gewöhnlicher
Schultag war, zeigt sich auch daran, dass die Schule viel
früher endete, als das bei uns die Regel ist. So durfte
in den Familien dieser besondere Tag weiter gefeiert werden.
C.
Rüthlein
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