
Für eine Woche wurden die Schüler/innen
und die Kindergartenkinder so gemischt, wie es ihren
Fähigkeiten, Interessen und Möglichkeiten
entsprach. In drei Gruppen wurde täglich in den
jeweils ersten zwei Unterrichtsstunden an Skulpturen
gearbeitet.
Körpererfahrung wie das Spüren mit Händen,
Füßen, dem aufregenden Miterleben, wie in
einer Woche aus einzelnen Teilen ein Ganzes entsteht,
das in viel Handarbeit, geschliffen, bemalt und dann
zusammen geschraubt wurde. Die zwei Figuren Macky (Mädchen)
und August (Junge) sind sehr individuelle Gestalten
geworden. Sie wirken, wie ihre Arbeit an ihnen, fröhlich
und freundlich aber auch abenteuerlich und stark.
Sie wurden mit Maschinen gesägt, gebohrt und geschliffen.
Dazu half den Kindern eine Taste, mit der sie die Geräte
an- bzw. ausschalten konnten. Das Material- Holz, Metall
und Plastik- wurde vielseitig erlebt. Während in
zwei Gruppen menschliche Figuren entstanden, baute eine
Gruppe ein Schüttobjekt mit dem Namen „Das
Kreukel“. Hier galt es oben und unten zu erfahren.
Murmeln, Steine, Sand Kiesel (Aquariumkies) und Wasser
halfen dabei das Fallen sichtbarer/hörbar zu machen.
Was fällt durch die Röhren, die mal durchsichtig
mal undurchdringlich sind, mal in eine Metallschüssel,
mal in eine aus Plastik ankommt? Aufmerksam beobachteten
die Kinder, griffen ins Geschehen aktiv ein und halfen
beim Anheben von Röhren mit.
Kreukel, August und Macky stehen nun im Schulgarten
und sind wunderschön anzusehen. Für die Kinder
aus der Kirchstraße ist dies ein kleiner Bezugspunkt
mehr, sich auch mit dem Schulgebäude und seinem
Garten zu identifizieren. Sehr stolz empfingen alle
am letztem Tag bei der Präsentation eine Urkunde.
Ganz herzlichen Dank geht an Arno Konopka unseren Hausmeister,
der uns half unsere seltsamen Ideen umsetzbar zu machen
und für den die Projektwoche viel Arbeit bedeutete.
Barbara Gawlowski Juli 2003
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