Allgemeines zur Unterstützten Kommunikation
Seit ca. 20 Jahren findet die Unterstützung der Kommunikationsfähigkeit von Menschen mit geringer oder keiner Lautsprache immer mehr Beachtung. Dies geschieht durch Hilfsmittel wie z. B.: Gebärden, Zeichen, Symbolbilder, Fotos und elektronischen Hilfsmittel (Talker, usw.). Dadurch wurde die Kommunikationsfähigkeit der Menschen ohne Lautsprache deutlich verbessert. Nicht sprechen können bedeutet
• Reduzierte oder keine Informationen über die eigenen Gefühle, Bedürfnisse, über Personen, Orte, Bedingungen, über nähere Begleitumstände, Gründe, Zwecke, über Zeiten, Folgen und Situationen nennen oder von ihnen berichten zu können. Damit verbunden sind reduzierte Erfahrungen
• des Verstandenseins
• der Umweltbeeinflussung
• der eigenen Lebensgestaltung
• der Selbsterfahrung
• von Abhängigkeit und Ausgeliefertsein
Um Schüler in ihren Mitteilungswünschen zu begleiten, braucht es eine genaue Bestandsaufnahmen dessen, was der Einzelne mag oder nicht, auf welche Weise er versucht sich auszudrücken und wo es Barrieren gibt und Fragen. Hierzu fanden in den letzten Jahren mehrereFortbildungen (geleitet von Ursi Kristen) in der Schule statt. Dabei wurden die Grundlagen der Unterstützten Kommunikation, die Diagnostik und die praktischen Anwendungsmöglichkeiten erarbeitet. In der Schule gibt es daher auch ein umfassendes Angebot an Literatur und Hilfsmitteln zur Unterstützten Kommunikation.
Kommunizieren heißt:
Eine Mitteilung machen---Einfluss nehmen---Erfahrungen sammeln---Lernen---Sich entwickeln!!
Basis jeglicher Kommunikation ist der Aufbau einer vertrauensvollen und stabilen Beziehung.
Dies geschieht über die Persönlichkeit des Kindes:
- seine Vorlieben und Abneigungen
- seine Kommunikationsformen
- seine Kommunikationsbedürfnisse
- seine motorischen Fähigkeiten
- seine Fähigkeiten der Wahrnehmung
Unterstützt werden die Kinder durch:
- ihre Eltern
- ihr Team (ihre Lehrer und Therapeuten)
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